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Küchenmaschinen-Test: Kenwood® KFlex

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Vor einigen Wochen haben wir durch das Food.Blog.Meet die Möglichkeit bekommen, den neuen KFlex Foodprocessor von Kenwood zu testen.

Da wir selber (noch) keine Kenwood Maschine im Gebrauch haben, waren wir besonders gespannt, wie sich das Gerät im Einsatz schlagen würde...

Im Vorfeld haben wir uns über die Einsatzmöglichkeiten informiert und waren da schon ziemlich erstaunt, was das keine Teil alles können soll. Als wir sie dann auspackten, haben wir auch gesehen, warum man so viele verschiedene Dinge mit der Küchenmaschine machen kann: sie kommt einfach mit einer riesigen Menge an Zubehör daher.


Das Gerät ist nämlich nicht nur eine Küchenmaschine, mit der man Teige und Cremes zubereiten kann, sondern auch ein Mixer und ein Foodprocessor mit verschiedenen Einsätzen zum Raspeln und Schneiden sowie eine Waage. Außerdem befindet sich im Lieferumfang eine Scheibe, mit der man Pommes Frites schneiden kann und eine Zitruspresse.



Die Bedienung der Maschine ist wirklich einfach und selbsterklärend, dass sich das Lesen einer Anleitung hier fast erübrigt.

Über einen Drehregler am Basisgerät lässt sich die Geschwindigkeit stufenlos regulieren, im Pulse-Modus wird kurz "Vollgas" gegeben (vor allen Dingen beim Mixer von Vorteil).

Alle Teile passen gut aufeinander und lassen sich leicht arretieren. Außerdem erkennt das Basisgerät, welcher Aufsatz (Rührschüssel, Arbeitsschüssel oder Mixaufsatz) verwendet wird und reguliert daraufhin die Umdrehungen.... ziemlich clever!

Was ich persönlich richtig gut finde, ist die integrierte Waage. Sie wiegt bis 3 kg grammgenau und das nicht nur, wenn die Waagschale aufgesetzt ist. Man kann auch direkt in die Arbeitsschüssel einwiegen und dabei natürlich auch eine Tara-Funktion nutzen.


Um alle Funktionen und die Handhabung zu testen, haben wir uns verschiedene Rezepte überlegt und bereiten quasi einen Tag mit der KFlex zu.

Wir starteten für unseren Test mit einem gemütlichen Frühstück, zu dem es Milchbrötchen und Orangensaft gab.



Hierfür musste ein Hefeteig mit dem Knethaken in der Küchenmaschine zubereitet werden... und das hat sehr gut funktioniert. Das Gerät ist mit 1000 Watt sehr leistungsstark ausgestattet. so dass es der Maschine recht "leicht von der Hand" ging.



Auch der O-Saft war in Windeseile ausgepresst. Allerdings war mir hier sogar die niedrigste Geschwindigkeit etwas zu flott... ein etwas "softerer" Start hätte hier wahrscheinlich für weniger Spritzer gesorgt. Trotzdem finde ich die Funktion super... innerhalb etwa 1 Minute waren 4 Gläser Saft gepresst. Und was soll ich sagen: der schmeckt einfach viel besser als gekaufter.


Zum Mittag haben wir Pommes gemacht.

Kartoffeln in einer Familien-Menge von Hand in gleich große Stifte schneiden ist ziemlich mühselig, mit der Maschine aber echt gar kein Problem.

Der Schneidaufsatz für die Pommes Frites wurde in die Arbeitsschüssel eingesetzt und schon konnte es losgehen. Die Einfüllöffnung ist so groß, dass auch Kartoffeln mittlerer Größe als Ganzes hinein passen. Auch hier merkt man schnell, wie viel Kraft der Motor hat...



Rezept für Homemade Pommes aus dem Backofen


Zutaten für 4 Portionen

  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln (ich hatte junge Kartoffeln und habe sie mit Schale verarbeitet)

  • 2-3 EL Olivenöl

  • Salz

  • Paprikapulver


Zubereitung

  1. Zunächst wascht Ihr die Kartoffeln und - je nach Geschmack und Beschaffenheit der Schale - schält Ihr sie auch.

  2. Nun darf die Küchenmaschine für Euch arbeiten: drückt die Kartoffeln dazu nacheinander bei niedriger Geschwindigkeit durch die Pommes-Scheibe.

  3. Lasst etwa 3 Liter kaltes Wasser in ein großes Gefäß und gebt die Kartoffelstifte dort für 30 Minuten hinein. Rührt immer wieder ein wenig durch - Ziel ist es, die Stärke aus den Pommes etwas abzuspülen, damit sie später knuspriger werden.

  4. Heizt den Backofen auf 180°C Heißluft vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus.

  5. Tupft die Kartoffelstifte mit einem Küchentuch trocken und verteilt sie auf dem Backblech. Gebt das Olivenöl darüber und wälzt die Pommes darin.

  6. Nun backt sie für ca. 25 Minuten, öffnet die Ofentür nach ca. 15-20 Minuten etwas und steckt einen Kochlöffel hinein, damit sie offen bleibt und die Feuchtigkeit entweichen kann.

  7. Würzt nun kräftig mit Salz und Paprikapulver.


Für die Zucchini-Karotten-Puffer, die es am Abend gab, brauchten wir die Arbeitsschüssel mit dem Scheibenadapter für den mittleren Raspeleinsatz.

Auch das Raspeln hat die Maschine mit Bravour erledigt... schaut einmal:



Natürlich wurde auch der Stand-Mixer getestet. Es gab Erbsen-Hummus, für den einfach alle Zutaten in den Mixbehälter gegeben werden und *Schwupps* habt Ihr ein super cremiges, frisches Hummus...



Insgesamt sind wir erstaunt, wie gut ausgestattet das Gerät - vor allem in der Preisklasse von ca. 300 € - ist. Für den täglichen Einsatz - auch in recht kleinen Küchen - ist an fast alles gedacht worden.

Das Volumen von 1,5 kg Verarbeitungsmenge ist für eine kleine Familie vollkommen ausreichend. Die Teile lassen sich leicht reinigen: bis auf das Basisgerät, den Schneebesen und die Messer kann nämlich alles in die Spülmaschine.

Der kompakte Allrounder (die Standfläche ist etwa so groß wie ein Din A4-Blatt) hat uns mit seiner Leistung und dem umfangreichen Zubehör überzeugt!


Welche Küchenmaschine benutzt Ihr? Oder schnippelt Ihr von Hand?

Wir freuen uns über Eure Kommentare und solltet Ihr Fragen zum Gerät oder Handhabung haben, meldet Euch gerne!


Beste Grüße,


die Stillers




Vielen Dank an Kenwood für die offene Kommunikation innerhalb der Kooperation. Unsere Meinung und Eindrücke zum Gerät wurden nicht beeinflusst.

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