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"Blogger Vis à Vis, Bake and the City" und Bossche Bollen

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Endlich habe ich es einmal geschafft, das Blogger Vis à Vis in Köln zu besuchen, das von Emilia organisiert wird... geplant hatte ich es schon länger, aber irgendwie standen die Vorzeichen immer schlecht. 

Umso mehr freute es mich, als ich festgestellt habe, dass der letzte Termin gut für mich passte und es an diesem Abend eine Besonderheit geben sollte: 

Tobias, aka Der Kuchenbäcker, sollte sein Buch "Bake and the City" vorstellen, aus dem ich Euch später auch noch diese feinen kleinen Kerle zeige: Bossche Bollen.


Törtchen, Blogger und die unromantische Realität

Im TörtchenTörtchen, mit dessen Chef Mathias Ludwigs ich bereits auf der eat&STYLE in Düsseldorf in der Jury zum dortigen Motivtortenwettbewerb war (hier geht´s zum Bericht dazu), lauschten wir den Worten, von Tobias, der uns ein wenig zur Entstehungsgeschichte von "Bake and the City" erzählte und einen kleinen Blick "hinter die Kulissen" zuließ. Ehrlich gesagt habe ich es mir etwas "romantischer" und "glamouröser" vorgestellt, als er es geschildert hat. Vor allem die sehr kurze Zeitspanne von nur 2 1/2 Monaten, die zur Produktion zu Verfügung standen, fand ich schon fast erschreckend! 

Das Buch beschreibt eine "kulinarische Reise durch 60 Städte in ganz Europa" und NewYork :) Ihr findet darin mehrere Routen, die in Deutschland beginnen, über England und Spanien bis in die Türkei führen. Passend zu den Regionen und Städten hat Tobias sich von lokalen Leckereien inspirieren lassen und eine wahnsinnig ansprechende Auswahl von Rezepten zusammen gestellt. 

Er hat sich die Zeit genommen, Fragen zu beantworten und mit der einen oder anderen zu quatschen und einige Bücher signiert. Unter anderem auch ein Exemplar für mich :)

Ansonsten hatten wir die Möglichkeit uns untereinander auszutauschen und natürlich die leckersten Törtchen und Pralinen zu naschen... ein kleines Tütchen Macarons hat  auch noch den Weg nach Hause gefunden, die waren aber schneller vernascht, als ich fotografieren konnte :)

Außerdem war Lieblingstee, ein junges Kölner Start-Up, mit einer Auswahl seiner Tees vor Ort, die wir ausgiebig probieren konnten.

Ich bin ja eigentlich eher eine Kaffeetante, aber diese Bio-Tees überzeugen mich. In einem kleinen Goodie-Bag gab es dann noch Tee für zu Hause. Mit dem Guru Pur Chai bin ich seitdem einige Male in den Tag gestartet :) 

Alles in allem war es ein sehr netter, kurzweiliger Abend mit lieben Kollegen wie Daniela von Daniela´s Foodblog und Veronique von Keksstaub.

Ich freue mich schon auf das nächste Zusammentreffen!!!


Bossche Bollen

Und damit Ihr auch etwas von meiner neuen Errungenschaft - dem Backbuch - habt, habe ich natürlich etwas daraus gebacken und für Euch notiert. 

Unter Tobias´ Anleitung habe ich mich an Brandteig gewagt und Bossche Bollen gebacken - köstlich, luftig, klebrig, cremig, gefüllte Windbeutel! Eine verboten feine und dekadente Leckerei, die mich schon beim ersten Durchblättern sofort "angesprungen" hat.

Ehrlicherweise weiß ich gar nicht, warum ich noch nie Windbeutel selber gemacht habe und mich immer mit der Fertigvariante aus dem Tiefkühler zufrieden gegeben habe... so schwer ist es gar nicht :)


Rezept für köstliche Windbeutel


Zutaten für ca. 10 Stück:


Für den Brandteig

  • 30g Butter

  • 125 ml Wasser

  • 75 g Mehl

  • 2 Eier

Für die Füllung

  • 200 g Crème double

  • 1 TL Vanilleextrakt

  • 30 g Zucker

  • (im Originalrezept von Tobias sind 3 EL Rum anstelle der Vanille und des Zuckers,

  • da bei uns aber Kinder mitessen habe ich den Alkohol weggelassen)

Deko

  • 50 g Kuvertüre

Zubereitung:

  1. Heizt den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor.

  2. Schmelzt für den Brandteig die Butter im Wasser bei mittlerer Hitze. Gebt in einem Schwung das Mehl hinzu und rührt so lange mit einem Holzlöffel, bis ein kompakter Teigklumpen entsteht und sich ein weißer Belag am Topfboden bildet.

  3. Füllt den Teig in eine Rührschüssel um und lasst ihn etwas abkühlen.

  4. Arbeitet die Eier nacheinander mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Handmixers in den Teig ein. 

  5. Gebt je etwa 1/2 EL mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt die Windbeutel etwa 30 Minuten.

  6. Lasst sie auf einem Kuchengitter komplett auskühlen.

  7. Für die Füllung verrührt Ihr die Crème double kräftig mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt und füllt sie in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle ein.

  8. Stecht die ausgekühlten Windbeutel mit der Tülle an und spritzt etwas Füllung hinein.

  9. Schmelzt die Kuvertüre über dem Wasserbad und besprenkelt die Windbeutel damit. Am besten Ihr verwendet dafür einen Teelöffel. 

Ich bin vom Ergebnis übrigens sehr begeistert! Den Brandteig herzustellen habe ich mir deutlich schwerer vorgestellt und als ich die Kleckse auf das Backblech gebracht habe, war ich nicht gerade zuversichtlich, dass daraus mal so etwas tolles entstehen würde.

Die Windbeutel sind super aufgegangen, ganz luftig leicht und perfekt mit der Creme. Ich würde beim nächsten Mal (und das wird es sicherlich geben) allerdings etwas mehr Füllung zubereiten :) Ich mag´s gerne schlotzig!


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und Vernaschen!


Herzlichst, Ria